Im Wochenbett

Die Mutter wird im Wochenbett umsichtig von unserem erfahrenen Team betreut. So können wir eventuell auftretende Erkrankungen wie Brustentzündungen, Nachblutungen oder geburtsbedingte Erschöpfungszustände von Anfang an optimal behandeln.

Ihr Kind wird von erfahrenen Krankenschwestern liebevoll betreut – auch im Kinderzimmer, wenn Sie mal einige Stunden Ruhe benötigen.

Stillberatung

Zahlreiche Studien beweisen, dass Muttermilch die beste Ernährung für einen Säugling ist. Stillen ist natürlich, aber nicht immer ganz einfach. Daher möchten wir Sie von Anfang an beim Stillen unterstützen.

Unsere Hebammen und Kinderschwestern sowie die speziell ausgebildeten Still- und Laktationsberaterinnen (IBCLC) Gladys Castro, Krystina Kolb und Linda Steinbauer stehen Ihnen während des stationären Aufenthalts mit ihrem Fachwissen bei Fragen rund um das Stillen zur Verfügung und beraten Sie gerne, falls Schwierigkeiten beim Stillen auftreten. Wenn Sie nicht stillen möchten, beraten Sie unsere Mitarbeiterinnen gerne in Sachen Babyernährung.

Nach der Entlassung aus der Klinik können Sie eine Stillberatung oder Nachbetreuung im Wochenbett in Anspruch nehmen.

Wichtige Untersuchungen für Ihr Baby

Ihr Neugeborenes wird bei uns eingehend von einem Facharzt/einer Fachärztin für Kinderheilkunde untersucht. Nachfolgende Untersuchungen sind von höchster Wichtigkeit, da festgestellte Probleme zu diesem Zeitpunkt häufig noch erfolgreich behandelt werden können.

Auch hier können Sie zwischen dem Arzt/der Ärztin Ihrer Wahl oder unserem Team von Kinderärzten aus der Universitätskinderklinik Wien entscheiden.

Frau Univ.-Prof. Dr. Angelika Berger, MBA führt als Konsiliarärztin routinemäßig Hüft- und Nierenultraschall durch. Eine Kinderschwester aus unserem Team sorgt für die Durchführung des wichtigen Gehörtests.

TIPP: Informieren Sie sich auch über den innovativen Test zur Früherkennung von Erbkrankheiten Baby-Check PLUS.

Hüftultraschall / Hüftgelenks-Screening

Untersuchung der Hüfte auf eine angeborene Hüftdysplasie (mangelhafte Entwicklung der Hüftgelenke) mit einem hochmodernen Ultraschall-Gerät. Durch das frühzeitige Erkennen und Behandeln einer Hüftdysplasie kann die Dauer der Behandlung verkürzt und ein erheblich besseres Ergebnis erzielt werden.

Kontrolle des Nieren- und Harnsystems
Untersuchung der Nieren auf angeborene Nierenveränderungen (z.B. Erweiterung des Nierenhohlraumsystems), bei denen die möglichst frühe Erkennung für die Erhaltung der Nierenfunktion ausschlaggebend ist.
Neugeborenen-Hörscreening

Seit Jahren wird eine Verbesserung der Früherfassung von kindlicher Hörschädigung angestrebt. Ein erster Schritt war die Einführung der HNO-fachärztlichen Untersuchung einschließlich Hörprüfung zwischen dem 7. und 9. Lebensmonat im Mutter-Kind-Pass. Eine weitere Verbesserung ist durch die Untersuchung auf Hörstörungen bei Neugeborenen gesichert.

Bei dieser Untersuchung wird auf das Ohr des Babys ein kleiner, weicher Kopfhörer gesetzt, der einen sanften Ton aussendet. Das Ohr reagiert mit einem Echo - "otoakustische Emissionen"-, welches von einem sehr sensiblen Gerät registriert wird.

Verläuft dieser Test positiv, ist eine normale Hörentwicklung gegeben. Sinn der Untersuchung ist, Defizite aufzudecken und eine möglichst frühe Förderung zu ermöglichen.